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HAMLET ECHOES... Lieder für Mezzosopran, Viola & Klavier

STELLA DOUFEXIS, Mezzosopran / PAULINE SACHSE, Viola / DANIEL HEIDE, Klavier

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Die Stimmen ziehen sich zurück, zerfließen in Schweigen. . .

Aus einer solch grüblerischen, beinahe unwirklichen Stille erwächst auch das erste der späten Lieder op. 91 von Johannes Brahms. Und alle weiteren Lieder dieses Konzept-Albums stehen in dessen Nachfolge und im weiteren Dunstkreis des Shakespeare’schen Hamletstoffes.

Sicherlich ist dieses Album ein Muß für die Lied-Connaisseurs, nicht nur wegen der ungewöhnlichen Kopplung, sondern auch wegen der drei Solisten, die in allergrößtem Einklang lange an dem Album gearbeitet haben und ein außergewöhnliches Resultat vorlegen.

Bereits veröffentlicht.



CLAUDIA SCHELLENBERGER "ANTONÍN DVORÁK . Poetische Stimmungsbilder op. 85"
13 Klavierstücke

„……Folkloristische Elemente kennzeichnen die 13 verschiedenen Charakterstücke und den höchst persönlichen Klavierkompositionsstil Dvoráks. Seine Orchesterwerke, Solokonzerte und die Kammermusik kenne und liebe ich seit vielen Jahren, so lag der Schritt nahe, mich intensiv seiner fast unbekannten Klaviermusik zu widmen.

Historisch gesehen stehen die Poetischen Stimmungsbilder in der Tradition von Mendelssohns
Lieder ohne Worte, Griegs Lyrischen Stücken oder Schumanns Albumblättern.

Dvorák komponierte seinen größten Zyklus für Klavier solo 1889, also vor seinem Amerika-
Aufenthalt. Er legte großen Wert auf die vollständige Wiedergabe des Zyklus: „ Es wird allerdings schade sein, dass wahrscheinlich wenige Pianisten soviel Mut haben werden, sie alle nacheinander zu spielen ( sie dauern fast eine Dreiviertel Stunde), aber nur dann kann sich der Hörer die richtige Vorstellung machen, was ich etwa dachte, denn diesmal bin ich nicht nur absoluter Musiker, sondern Poet.“
(Auszug aus dem Booklettext von Claudia Schellenberger)

VÖ: 18. Mai 2012



EVGENIA RUBINOVA "RACHMANINOFF"

Die Mehrdeutigkeit von Rachmaninoffs Musik

„Mir liegt am Herzen, die Mehrdeutigkeit von Rachmaninoffs Musik zu zeigen, ihre Schlichtheit, ihre Melancholie, ihr Frühlingsrauschen, ihre Distanziertheit, ihren Witz, ihren Glockenklang,
ihre Selbstmitleidlosigkeit, ihren Edelmut, ihre Sensibilität, ihren Farbenreichtum, ihre Großzügigkeit:
insgesamt die vielschichtigen Charaktereigenschaften Rachmaninoffs.

Rachmaninoffs Musik ist entgegen manchen Vorurteilen meisterhaft komponiert und höchst
eigenständig; die – teilweise ganz offensichtlichen – motivischen Ähnlichkeiten zwischen
Werken Rachmaninoffs und etwa denen von Chopin, Mendelssohn Bartholdy oder
Tschaikowsky liegen nur an der Oberfläche…..“
(Auszug aus dem Booklettext der Künstlerin © 2012)

Beim Klavierwettbewerb in Leeds wurde Evgenia Rubinova 2003 - wie zuvor beispielsweise Mitsuko Uchida und Lars Vogt - mit der Silbermedaille ausgezeichnet.
Ihre Debüt-CD, die bei EMI erschien, erhielt international beste Kritiken.

VÖ: 16. März 2012



ANTTI SIIRALA – mit Beethoven unterwegs



Den Kosmos des Klaviers durchmessen.

Ein Universum erkunden, das keine Begrenzung kennt, nur noch komplexe Proportionen.
Linien zartesten Gesangs ersinnen und Akkorde wie Hammerschläge, innige Choräle und dramatische Monologe, bei denen die Saiten des Pianoforte die Gabe der Rede zu gewinnen scheinen - all dies gehört zum grandiosen Unternehmen der letzten Sonaten des
Ludwig van Beethoven.
„Sonata“ wörtlich genommen: „Klangstück“ eben.
Beim Leeds-Wettbewerb 2003 überzeugte der junge finnische Pianist: er wurde mit dem 1. Preis, der Goldmedaille und dem Publikumspreis ausgezeichnet.

VÖ: 20. April 2012

Hörfunk CD-Tipp Auszeichungen:

               



CAvi-MUSICA AUTENTICA

Die zweite Aufnahme einer kleinen Seitenlinie des CAvi-music Labels, das sich vor allem der sog. authentischen und historischen Aufführungspraxis widmet, die sich ja nicht nur auf die Renaissance- und Barockzeit erstreckt, sondern bis tief in die Romantik hineingeht.

VIVIANA SOFRONITSKY – SCHUBERT auf zeitgenössischem Flügel

Viviana Sofronitsky zählt zu den weltweit führenden Interpreten auf dem Hammerklavier.
Die russisch stämmige, heute in der Tschechei lebende Expertin für alte Instrumente fordert einen Graf-Flügel (Nr. 319 - 1819), (nach-) gebaut von dem wohl einzigartigen Instrumentenbauer Paul McNulty heraus, einen fulminanten Schubert zum klingen zu bringen.

Die Wanderer-Fantasie (1823 – das Jahr der Unvollendeten) ist richtungweisend für das weitere Schaffen auf dem Weg zur großen Symphonie’, auch wenn es erkennbar der Liedsphäre entsprungen ist.

Ebenso wie die Impromptus lebt sie von einem unerreichten Melodieneinfall und deren Veränderungen, von unbeschreiblichen, atemberaubenden Harmonieverschlängelungen und zeigt alle Modernität im frühen 19.Jahrhundert.

VÖ: 20.April 2012

Hörfunk CD-Tipp Auszeichungen: