Der Start einer kleinen Seitenlinie des
CAvi-music Labels, das sich vor allem der
sog. authentischen und historischen Aufführungspraxis
widmet, die sich ja nicht nur auf die Renaissance-
und Barockzeit erstreckt, sondern bis tief
in die Romantik hineingeht. Das Repertoire
wird sich begrenzen auf Klavier und Kammermusik,
zwei bis drei
Veröffentlichungen im Jahr sind geplant.
GIORGIO TABACCO, FRANCESCO D’ORAZIO
" W.A. MOZART Die Mannheimer Violinsonaten
"
„... ich versichere sie, dass hier
ein herrlicher ort ist – und für
mein Metier der beste ort von
der Welt.“
Man spürt den Tatendrang in diesen
Zeilen, die Mozart im April des Jahres 1781
aus Wien an seinen Vater schreibt. Aber
noch ist der Bruch mit Salzburg nicht vollzogen.
Erst zwei Monate
später kann er die Entlassung aus dem
Dienst des verhassten Fürsterzbischofs
erwirken.
Da kommt ihm eine G-Dur-Sonate (KV 379),
die er über Nacht für
einen der letzten Auftritte im Rahmen seiner
dienstlichen Verpflichtungen komponiert
hat, gut
zupass. Gleiches gilt für eine Salzburger
B-Dur-Sonate (KV 378) und eine ebenfalls
noch
unveröffentlichte, drei Jahre alte
’Mannheimer’ C-Dur-Sonate (KV
296). Sie werden die ersten
’ Wiener’ Sonaten sein und zusammen
mit drei neueren Werken (KV 376, 377 und
380) .
Wanderungen mit Schubert
Zum 20. Geburtstag des TRIO JEAN PAUL
Am 19. Januar 2012 erschienen im NDR Kultur
und bei RBB Kulturradio die ersten Besprechungen,
aus denen zwei Sätze zitiert sein sollen:
„Eine sehr intensive, sehr
hörenswerte Aufnahme.“
(RBB Kulturradio, Anja Herzog 19.1.2012)
und „ In den langsamen Sätzen zaubert
das Trio herrlich intime Klänge, in den
schnellen zelebrieren sie lustvoll ein musikalisches
Ping Pong. Besser geht es nicht zum Jubiläum!“
(NDR Kultur 19.1.2012)
„Wer sich
auf Schubert einlässt, sieht sich Grenzerfahrungen
gegenüber. Grenzerfahrungen der zeitlichen
Ausdehnung, die fast das menschliche Maß
überschreitet, und solche des Inhalts,
der das Leben umschreibt und über seine
Grenzen hinauszuweisen scheint.
Pralles Leben, kraftvolles Ausschreiten steht
neben überirdischer Schönheit, meditative
Entrücktheit neben tänzerischem
Schwung. Und alles wird zusammengehalten von
einem traumwandlerischen Gefühl für
Formbalance und jenem "Schubert-Ton"
, den zu treffen stetes Ziel der Interpretation
ist. Und größtes Glück, wenn
es gelingt..."
(Auszüge aus den Anmerkungen des Trio
Jean Paul zu diesem neuen Album)
VÖ: 20. Januar 2012
Hörfunk CD-Tipp Auszeichungen:
EDITION KLAVIER-FESTIVAL RUHR Vol. 27
LISZT & NEUE MUSIK . Recordings 2011
Live Betrachtungen zu und über Liszt
„Auch als Stiftung bleibt das Klavier-Festival
Ruhr der Tradition treu, einige Höhepunkte
des zurückliegenden Festivals in einer
eigenen CD-Box zu veröffentlichen.
2011 stand unser Programm natürlich ganz
im Zeichen des 200. Geburtstags des großen
Franz Liszt: Auf zwei CDs sind herausragende
Interpretationen von Werken des
Klavier-Titanen versammelt.
Auch in diesem Jahr bietet die dritte „Bonus-CD“
die Dokumentation der Uraufführungen
Neuer Musik. In diesem Jahr sind übrigens
alle hier vorgestellten Werke Auftragskompositionen
des Klavier-Festivals Ruhr:
Das Trio Kit Armstrong, Andrej Bielow und
Adrian Brendel ist mit Kit Armstrongs "Time
flies like an arrow" (eine Komposition
zum 80. Geburtstag von Alfred Brendel) zu
hören. .."
(Vorwort zur Veröffentlichung, Intendant
Franz-Xaver Ohnesorg 2011)
VÖ: 20. Januar 2012
SCHLAG AUF SCHLAG- KAMMERMUSIK des ARD-Preisträgers
JULIAN STECKEL & PAUL RIVINIUS "POULENC.
FAURE. DEBUSSY. BOULANGER . SAINT-SAENS ,
French Cello Sonatas"
"Eine
Spritztour nach Frankreich unternehmen Cellist
Julian Steckel und Pianist Paul Rivinius....Im
Kofferraum reizende Stücke von Fauré
und Boulanger. Steckels Ton ist wundervoll,
über den macht man nicht viele Worte,
kauft die Platte , reißt das Zellophan
runter, schiebt sie in den Player - und gut
ist."
RP Online 01.10.2011, Wolfram Goertz
" ...atemlos lauscht der Hörer und
lässt sich von den Wogen und Wallungen
dieser Musik gern davontragen.Denn das außerordentliche
Können von Julian Steckel und Paul Rivinius
garantiert vollkommenen Hörgenuss bis
zur letzten Sekunde."
RONDO Magazin 6/2011
"...Being
young, they have tried to take a fresh perspective
to these works without sacrificing proper
style—always a dangerous, if exciting,
route—and, by and large, they have succeeded.
... I have most definitely added Steckel to
my short list of favorite living cellists...and
will most definitely be on the lookout for
any new releases by him.
FANFARE 11-2011, Lynn René Bayley